Weihnachtsfeier der AWO Wemmetsweiler-Hirzweiler 2025

Unsere diesjährige Weihnachtsfeier im stimmungsvoll geschmückten Kuppelsaal des Rathauses Wemmetsweiler hätte schöner kaum sein können. Schon beim Eintreten bot sich ein wundervoller Anblick: festlich dekorierte Tische, liebevoll arrangierte Weihnachtsgestecke und überall der Duft von selbstgebackenem Gebäck. Die warmen Lichter und die feierliche Atmosphäre verbreiteten sofort weihnachtliche Vorfreude.
Nach der Eröffnungsrede unseres ersten Vorsitzenden Marko Martin und den Ansprachen unserer Ehrengäste – Bürgermeister von Merchweiler Sebastian Maas, Bürgermeister von Illingen Andreas Hübgen, unsere Ortsvorsteherin von Wemmetsweiler Andrea Köckler sowie Ortsvorsteher von Hirzweiler Ralf Fischer – folgten besondere Highlights unserer Gäste.
Die Kindertanzgruppe von Marion Kutsch begeisterte mit einem lebendigen Beitrag, und der Nikolaus hat ihren tollen Auftritt natürlich mit einer Nikolaustüte für jedes Kind belohnt.
Der Chor „Für alle“ sang eine Auswahl stimmungsvoller Weihnachtslieder. Ein besonderer Blickfang waren unsere drei „lebenden Tannenbäume“ – Moni, Beate und Steffi. Ihr humorvoller und wunderschön geschmückter Auftritt sorgte bei allen für ein besonders weihnachtliches Gefühl. Vielen Dank für diese originelle Einlage!
Auch in diesem Jahr berührte uns die traditionelle Weihnachtsgeschichte, die Birgit Hans mit viel Herz vorlas. Ihr Beitrag gehört mittlerweile fest zur Feier und schafft eine besonders besinnliche Stimmung.
Insgesamt war es ein harmonisches, festliches und sehr herzliches Zusammenkommen – ein Weihnachtsfest, das in Erinnerung bleiben wird.
Ein großes Dankeschön an alle, die mit ihrer Zeit, ihrem Engagement und ihren Ideen dazu beigetragen haben. Besonderer Dank gilt auch allen Helfer:innen bei den Vorbereitungen und beim anschließenden Aufräumen, sowie Katharina Riedler, Hannah Haben und Jessica König für ihre Unterstützung.
Herzlich bedanken möchten wir uns auch für die musikalische Begleitung bei Günter Leusch und den Merchtalkowen.
Unser diesjähriger Nikolaus, alias Werner Hoffmann, hat natürlich auch ein herzliches Danke verdient.
Über 100 Mitglieder der AWO Wemmetsweiler-Hirzweiler füllten den Kuppelsaal unseres historischen Rathauses und sorgten für eine stimmungsvolle, weihnachtliche Atmosphäre.
Schön, dass ihr alle da wart!

Im kleinen Dorf Winterfurt war die Vorfreude auf Weihnachten überall zu spüren. Die Kinder bastelten Sterne, die Erwachsenen schmückten die Straßen, und auf dem Marktplatz duftete es nach warmen Äpfeln und frisch gebackenem Brot.

Mitten im Dorf wohnte Mia, ein fröhliches Mädchen mit roten Locken. Mia liebte Weihnachten – nicht nur wegen der Geschenke, sondern vor allem wegen dem Funkeln in den Augen der Menschen. „Weihnachten ist, wenn alle Herzen ein bisschen heller werden“, sagte ihre Oma immer. Mia mochte diesen Satz sehr.

Eines Tages, kurz vor Heiligabend, entdeckte Mia etwas Seltsames: Vor dem kleinen Waldweg stand ein alter Holzwagen, bunt bemalt, aber leer. Auf der Seite war in goldenen Buchstaben geschrieben: „Für die, die ein Lächeln brauchen.“ Mia runzelte die Stirn. „Komisch …“, murmelte sie. „Wer stellt so etwas einfach hierher?“ In diesem Moment kam Jonas, ihr bester Freund, angerannt. „Mia! Hast du das gehört? Ein paar Familien im Dorf haben es dieses Jahr besonders schwer. Manche können sich kaum Geschenke leisten.“ Mia dachte nach, dann leuchteten ihre Augen. „Dann ist der Wagen vielleicht dafür da! Vielleicht sollen wir ihn füllen!“

Die große Idee

Mia und Jonas liefen von Haus zu Haus und erzählten allen von dem geheimnisvollen Wagen. „Wir könnten Dinge hineinlegen, die anderen eine Freude machen!“, rief Jonas. „Nicht nur kaufen“, sagte Mia. „Wir können auch etwas schenken, das von Herzen kommt.“ Bald packten die Kinder Spielsachen ein, die noch gut waren. Mia legte ihr Lieblingsbuch hinein – eines, das sie schon oft gelesen hatte und das nun ein anderes Kind glücklich machen sollte. Die Erwachsenen steuerten Marmelade, Schals, Holzfiguren und gute Wünsche bei. Der Wagen füllte sich, bis er überquoll vor bunten Paketen und warmen Gesten.

Ein besonderes Licht

Am Heiligabend traf sich das ganze Dorf auf dem Marktplatz. Als alle gemeinsam den Wagen öffnen wollten, begann er plötzlich sanft zu leuchten – warm wie ein kleiner Stern. „Ein Wunder!“, flüsterte ein Kind. „Vielleicht leuchtet er nur, weil so viele Menschen etwas Gutes getan haben“, sagte Mia leise.

Gemeinsam verteilten die Dorfbewohner die Päckchen an diejenigen, die sonst kaum etwas gehabt hätten. Kinderaugen strahlten, Menschen lachten, manche hatten Tränen der Freude in den Augen. Es zählte nicht der Wert des Geschenks – sondern die Liebe, mit der es gegeben wurde.

Der Morgen danach

Am nächsten Morgen war der geheimnisvolle Wagen verschwunden. Doch auf dem Marktplatz fand Mia einen kleinen goldenen Stern. Auf der Rückseite stand: „Nächstenliebe ist das schönste Geschenk.“

Und so wussten alle in Winterfurt: Dieses Weihnachten war besonders, denn jeder hatte etwas verschenkt, das man nicht kaufen kann – Wärme, Zeit und ein Lächeln.